titel mr. tug
 

mir gefallen die gestörten natürlich immer am besten. steht also neben mir im halbdunkel so ein typ, junger student oder so was twenintellektuelles, und steckt sich immer seinen finger ins ohr. rein und raus. rein und raus. rein und raus. ewig lang. nach fünf minuten erwachte die mutter in mir. ich so, hey, hör auf. du tust dir ja weh. er: nö, lassma, is schon okay. rein und raus. rein und raus. konnte ich dann doch nicht mehr mitansehen und bin weggegangen. und dann gab's noch richard. exilschotte, zwanzig jahre verheiratet, drei kinder. mit ende dreißig dann das coming-out. hübsche blaue augen und das englisch verdruckste. animal deep inside. über das altern gesprochen. gestern noch dreißig, zwei sekunden später mitte vierzig und so'n kram. das leben. pommes mit majo gegessen und immer ganz spießig gedacht, dass das frittierfett bestimmt alt und verranzt ist. im taxi am hell beleuchteten baustellenkaufhaus von renzo piano vorbeigefahren. mal sehen, ob ich das linken noch hinkriege: renzo. wunderschön.


 

  
 
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07.11.2004, 02:23
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aber wenn's nicht anders geht...
Trolls gibt's eben immer.